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MITTEILUNG DES KURATORS vom 13.10.2010

In der Zwischenzeit liegt nunmehr die Entscheidung des OLG Wien darüber vor, dass die Insolvenzmasse verpflichtet ist, dem Kurator jene Geldmittel zur Verfügung zu stellen, die notwendig sind, um entsprechende Prozesse gegen die Verantwortlichen zu führen, sofern sich eine Anspruchsgrundlage ergibt bzw. betreffend der Genussrechte den Feststellungsprozess in die Wege zu leiten. Mit dem diesbezüglichen Zahlungseingang rechnet der Kurator in der kommenden Woche.

Es ist festzuhalten, dass die derzeitige Insolvenzmasse bei der Globe Invest AG eine Quotenerwartung von nicht über 5% erwarten lässt. Die Prüfung hinsichtlich allfälliger Amtshaftungsansprüche ist nach wie vor nicht abgeschlossen. Derzeit ist die Tendenz jedoch eher so, dass in Folge der gesetzlichen Regelungen und des Haftungsausschlusses der Republik Österreich für Fehler der Finanzmarktaufsicht eine Prozessführung eher nicht erfolgversprechend erscheint. Demgegenüber stehn die jüngst ergangene Judikatur der Obersten Gerichtshofes zur Anlage- bzw. Beraterhaftung im Zusammenahng mit den Meinl Papieren. Es ist daher jeder Anleiheinhaber aufgerufen, zu prüfen, ob er nicht allfällige Schadenersatzansprüche gegen jene geltend machen kann, die zu dem Kauf der Anleihe in Form einer Anlageberatung als Finanzdienstleister beauftragt waren. Diese Ansprüche sind nicht vom Kurator geltend zu machen.


Mitteilung Kurator v. 13.10.2010

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